Montag, 16. Mai 2011

Yosemite National Park - Wasserfälle und Mammutbäume

Nach einem ausgiebigen Frühstück im Hotel starteten wir unsere Tour zum Yosemite National Parc, welcher sich durch riesige Wasserfälle, Granitfelsen und die höchsten Bäume der Welt auszeichnet. Auf dem Weg haben wir uns im Wal Mart erst mal mit Lebensmittel eingedeckt. Der Einkauf an sich war auch schon ein Erlebnis. Die Größenverhältnisse gegenüber Deutschland sind immens. Pappteller gibt’s im 150er-Pack, Tortillas in 30-Stück-Abpackungen und ein Kaffee „Small“ würde bei uns wohl als großer durchgehen. Da wir so gut durchgekommen sind und perfektes Wetter hatten (ca. 17 °C und strahlender Sonnenschein) entschieden wir uns bereits die obere Schleife des Yosemite-NP zu fahren, was sich am nächsten Tag auch als sehr gute Entscheidung herausstellte. Im Park selber gab es alle paar hundert Meter Fotomotive. Vorbei an tiefen Schluchten und Blicke auf den „El Capitan“ (riesiger rissfreier Granitfelsen) gelangten wir zu den bekannten „Yosemite Falls“, welche sich aus 3 Wasserfällen zusammensetzen und zusammen über 740 Meter in die Tiefe fallen. An der Stelle standen wir dann und es war gigantisch welche Wassermassen da herunter stürzen. Die Fahrt zu unserem Hotel in Mariposa führte entlang von Bergpässen, welche man so hier gar nicht erwartet hätte.
Abends in Mariposa selbst gingen wir eine Pizza essen und kapitulierten auf der Suche nach einem für uns „ordentlichen Schnaps“, mussten aber feststellen, dass es den hier nicht gibt und mussten unverrichteter Dinge wieder abziehen.
Zu diesem Zeitpunkt kam auch das erste Mal die Anzeige in unserem Auto „OIL CHANGE“. Unser Papa nur „OIL“ gelesen und erstmal 3 Liter gekauft und einen reingegeben. Soweit so gut.
Am nächsten Morgen-wieder ar…kalt- machen wir uns wieder auf den Weg zum Yosemite-NP, wo wir uns heute die Mammutbäume anschauen wollten und den Blick vom „Glacier-Point“ genießen wollten. Schon vor dem Eingang des Parks, als es immer höher ging entdeckten wir tatsächlich SCHNEE am Straßenrand und die Temperaturen fielen immer weiter Richtung Gefrierpunkt. Die Straße die wir noch gestern gefahren sind war bereits gesperrt (zum Glück hatten wir das schon erledigt). Zum Glacier Point ging es immer weiter aufwärts und schon bald stand der Ranger am Straßenrand und informierte uns, dass der Pass gesperrt ist (wegen Schnee). Hmm, was nun? Zurück ins Tal wo wir gestern schon waren (und alles bei trüben kalten Wetter sehen) oder zurück nach Mariposa und weiter nach Süden in 2 andere, kleinere Parks. Da der Ranger uns auch nicht sagen konnte wann die Pässe wieder geöffnet werden führen wir also in Richtung der anderen Parks, wodurch wir uns 2 Stunden Fahrtzeit hätten sparen können, aber wer wusste das schon! Der Weg zum Sequoia National Parc führte über 20 Meilen lange Passstrassen mit wunderschönen Aussichten ins Tal. Der Wechsel von kargen wüstenähnlichen Landschaften zu begrünten Wäldern erfolgte halbstündlich und war gigantisch! Im Park angekommen-wieder Schnee! Um die großen Mammutbäume zu sehen mussten wir eine kleine 2-Meilen Wanderung auf uns nehmen, was aber nach dem vielen Sitzen sehr gut tat! Vor diesen riesigen Bäumen zu stehen hat dann auch alles entlohnt, es war atemberaubend! Die Bilder sprechen wohl Bände…
Wasserfall

Schnee im Yosemite-NP

Bernd und Papa vor einem Mammutbaum

San Francisco 12.-14.05.2011

Nach insgesamt über 24 Stunden unterwegs und davon 12 Stunden Flug kamen wir am 12.5.11 um 15 Uhr Ortszeit endlich in San Francisco an. Nachdem wir durch den Zoll gekommen sind und auch alle das Gepäck hatten ging es zum Mietwagencenter. Da wir in Deutschland schon eingecheckt hatten ging die Abwicklung dort relativ schnell. Auf dem Parkdeck konnten wir uns von den Vans einen aussuchen. Nach langem Suchen welcher der Beste ist entschieden wir uns für einen Toyota mit sieben Sitzen, von denen wir 2 wegklappen konnten und genug Platz für all unser Gepäck hatten. Als wir dann all unsere Koffer schon im Toyota verstaut hatten überzeugte uns Peter von Alamo dann doch den Dodge zu nehmen. Wir fuhren also doch ein amerikanisches Auto und waren sehr zufrieden mit unserer Wahl. Die Fahrt zum Hotel erwies sich dann als etwas schwierig durch den dichten Verkehr der Rush-Hour, das vertraut machen mit dem neuen Fahrzeug und der Automatik und der Tatsache, dass unser Papa fast 20 Stunden nicht mehr geraucht hatte und wir ihm nicht sagen konnten wo er lang fahren muss. Die Investition in ein Navi hätte sich an dieser Stelle schon rentiert. Am Civic Center in San Francisco (wo unser Hotel ja schon in der Nähe sein musste, da es das Holiday Inn Civic Center ist) musste er seinem Fust erstmal Luft machen und ging seiner Nikotinsucht nach, obwohl unserer Meinung nach das Rauchen auf öffentlichen Plätzen inden USA verboten ist...nunja. Nch kurzem Check der Karte fanden wir dann auch schnell unser Hotel und checkten ein. Da es nach kurzem Duschen und Koffer verstauen bereits 20:15 Abends war entscheiden wir uns nur schnell um die Ecke was essen zu gehen. Dort fanden wir dann Sam’s Diner und aßen unseren ersten amerikanischen Burger. Für die Männer gab es Steak und alle sind fast eingeschlafen am Tisch. Da es uns geschmeckt hatte gaben wir das landesübliche Trinkgeld und gingen schlafen. Nach über 33 Stunden wach fiel uns das einschlafen auch sehr leicht.
Am nächsten Tag stand die Tour durch San Francisco an. Wir gingen wieder zu Sam‘s Diner und nahmen ein kräftiges amerikanisches Frühstück (mit Bagel, Creme Cheese, Rührei und Bacon) ein. Wegen dem schlechten Gewissen haben wir noch ein Obstsalat dazu bestellt. War alles sehr lecker! Nach näherem Betrachten der Rechnung fiel auf, dass Tip (=Trinkgelg/Service) bereits aufaddiert war und wir am letzten Abend doppelt bezahlt haben. Naja den Fehler machen wir wohl nicht nochmal J
Geplant war für diesen Tag eine Tour zu Fuß entlang der interessantesten Punkte San Franciscos beginnend am Union Square. Auf dem Weg dort hin gelangten wir zur Endstation der Cable Car und änderten den Plan. Die abenteuerliche Fahrt führte vorbei an hübschen viktorianischen Häusern mit Blick in tiefe Häuserschluchten und ging immer steil bergauf und bergab. Da wir quasi draußen quer zur Fahrbahn saßen (und teilweise standen) erlebten wir alles hautnah. An der Fisherman‘s Wharf angekommen bemerkten wir die frische Brise in der Bay. Es waren etwa 16°C und starker Wind. Die Shoppingmöglichkeiten ließen wir (gezwungenermaßen) liegen, es war ja Kultur angesagt. Wir drehte dann noch eine Runde am Pier 39, wo es viele kleine süße Restaurants gab, unter anderem auch ein Shop mit „Bubba Gump“-Artikeln. Zu Fuß ging es weiter in Richtung der Twin Peaks mit der legendären „Lombard Street“, die einzige geschlängelte Straße in San Francisco. Der Aufstieg mit Steigungen bis zu 40% war nicht ganz ohne, aber der Ausblick bei perfektem Wetter entschädigte dafür. Zurück zum Hotel ging es ebenfalls zu Fuß. Wo wir uns dann aber bald auf den Weg zur Golden Gate Bridge machten. Ein frischer Wind wehte auch hier vom Pazifik her. Aber ein beeindruckendes Bauwerk! Da es nun bereits 19 Uhr war machte sich Hunger bemerkbar und wir entdeckten ein chinesisches Restaurant. Da hier frischer Fisch/Meeresfrüchte in gut einsehbaren Aquarien gelagert war und auch zahlreiche Chinesen selbst aßen hielten wir das für ein gutes Zeichen. Nach anfänglichen sprachlichen schwierigkeiten mt dem chinesischen Amerikaner bekamen wir ein exzellentes Essen serviert. Jeder hatte etwas anderes bestellt und wir tauschten uns aus. Jacobsmuscheln, Kabeljaufilet, Chicken, Garnelen und frisches knackiges Gemüse und eine leckere Dumpling-Soup vorneweg. Dazu immer Jasmintee und Reis. Wirklich lecker und nur zu empfehlen!! Danach waren wir alle müde und fielen ins Bett.

Aussicht von der Lombard Street
Im Hintergrund die Bay

Samstag, 14. Mai 2011

Gut gelandet

Ein paar Tage sind wir inzwischen schon hier und haben schon unheimlich viele tolle Eindrücke gesammelt! Gut gelandet sind wir also und es geht uns gut! In Kürze wird ein einsführlicherer Reisebericht folgen :)

Mittwoch, 11. Mai 2011

Die Vorbereitungen laufen...

Bald ist es soweit und unser Traum von Amerika wird wahr! Bis dahin heisst es noch vorbereiten, packen, beruhigen und und und...
Der erste Check-in bei British Airways ging gestern erstmal schief, weil wir die falsche Refernznummer hatten und unsere Buchung nach dreimaliger Falscheingabe für 24h gesperrt wurde :( Heute Nachmittag haben wir es dann nochmal versucht und tadaaa wir sind eingecheckt! (also von wegen 24 Stunden). Sitzen alle zusammenm haben einen Fensterplatz und alle sind zufrieden (Mutti ist nun auch beruhigter)! Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit der Website haben wir auch noch bei Alamo (Mietwagen) eingecheckt und unsere wichtigen Unterlagen (Pässe, Esta, Dollars etc.) verstaut.

Die Koffer werden nochmal prüfend gewogen und mit Freude festgestellt, dass bei allen noch mächtig Platz zum Shoppen bleibt! Mutti und Steffi haben sich da besonders viel vorgenommen, da sie nur einen Handgepäckkoffer mit Sachen gepackt haben und den in einem größeren Koffer transportieren. Also einmal neu einkleiden ist Pflicht!! :)

Jetzt schlafen wir noch ein wenig vor, essen was, unsere starken Männer beladen das Auto und gegen 1:00 heut Nacht machen wir uns auf nach Frankfurt um um 7:34 Uhr den Flug nach London bequem zu erreichen. Weiter geht es um 11:34 Uhr nach San Francisco, wo wir dann gegen Mitternacht deutscher Zeit landen (denkt mal an uns).